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Ekuador & Kakao

Das Land der Arriba Kakaobohne

Zuerst sollte man wissen: Kakao ist nicht gleich Kakao. Wie beim Wein gibt es spezielle Sorten, und je nach Anbaugebieten spezielle Eigenschaften. Weltweit ist der Kakao Ekuadors sehr begehrt für die Herstellung der feinsten Schokoladen, somit etwas sehr Besonderes und hat sogar eine eigene Bezeichnung.

Kakao spielt eine wichtige Rolle in Ecuador´s Geschichte und Wirtschaft. Im späten 19ten Jahrhundert war der Kakao die grösste Einnahmensquelle des Landes. Ecuador war zeitweise sogar der grösste Kakaoproduzent der Welt während dieser Zeit. Heutzutage ist sein Exportanteil weltweit nicht von Bedeutung, aber innerhalb der Edelkakaosorten ist Ekuador doch der grösste Exporteur: das heisst, Klasse statt Masse.

Der Kakao aus Ekuador bekommt den Namen Nacional oder auch Arriba (das bedeutet "von da oben"). Nacional, weil sie die einzigste Kakaosorte ist welche ausschließlich nur in Ecuador beheimatet ist. Ihre Qualität ist sehr hochwertig. Die Schote ist rundlich während der Reife grün und zur Ernte gelb. Das Fruchtfleisch, welches die Kakaobohnen umgibt, und zur Fermentation verwendet wird, ist lecker und erinnert an Litchi. Zwar gehört sie zur Familie der weitläufig Verwandten Forestero, ist aber im Geschmack und Ertrag nicht zu vergleichen. Die Kakaobohnen ergeben eine ausgesprochene blumig Florale Schokolade mit guter Kakaoaromatik und feiner Säure. Die Fermentation ist wesentlich kürzer als die des Forestero (Quelle Eberhard Schell).

Aber nicht alleine die Sorte sondern die Verarbeitung ergibt ein Ganzes. So ist es entscheidend, dass nicht nur gute Sorten angebaut werden sondern auch die Pflege, Ernte und insbesondere Fermentation und Trocknung müssen 100% tig ablaufen.

Hier versuchen wir vereinfacht den Prozess der Bohne zur Schokolade zu beschreiben, Sie finden detailliete Infos dazu in unserer Schoko Tour Seite oder auf unseren Links.

Man pflanzt die Kakaosamen und 3 Jahre später fängt man vom Baum die Bohnen zu ernten. Diese werden in Kasten zusammengefasst und bleiben da mehrere Tage. Dabei fermentieren (gären) sie, man muss sie ab und zu wenden. Danach verteilt man alle Bohnen auf Holz- oder Betonplatten, damit die Sonne sie mehrere Tage lang trocknet. Erst dann kann man sie zur Verarbeitung bringen, wo sie geröstet, gemahlen und letztendlich in Schokolade umgewandelt werden.

Leider wird ein Grossteil der geernteten Bohnen unsachgemäß ohne korrekte Fermentation, auf den Autostraßen ausgelegt und getrocknet. Sie finden ihre Abnahme, bei den nur nach Masse gierenden Großhändler, denen die Qualität zweitrangig ist und für wenige Cent aufgekauft werden.

Dem entgegenzusteuern und wirklich nur auf Qualität bedacht, haben sich in letzter Zeit Kooperativen gegründet, die mit deutscher Entwicklungshilfe z.B. GIZ, oder KFW Bank gefördert und aufgebaut wurden. Dieses ermöglicht den Menschen mit Kakao eine Menschenwürdige Grundlage ihrer Existenz aufzubauen.

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